8.1.08

Jagdhund mit 1,6 Promille unterwegs

Torkel-Tour auf vier Pfoten: Mit 1,6 Promille Alkoholgehalt im Blut ist ein dreijähriger Jagdhund in Österreich von seinem Besitzer in eine Tierklinik eingeliefert worden.

Wien - Der Labrador Dingo konnte kaum auf seinen vier Beinen stehen. Er habe gerochen wie "ein Bierzelt", zitiert die Zeitung "Oberösterreichische Nachrichten" den Tierarzt Karl Hofbauer. "Der Hund hatte furchtbare Blähungen und Durchfall", sagte der Arzt. Außerdem habe er ständig erbrochen. Ausgelöst wurde der tierische Rausch durch ein halbes Pfund Hefeteig, den Dingo aus der Küche stahl und komplett verschlungen hat.

Bei der Verdauung von Hefeteig entstehe Alkohol, erläuterte Hofbauer. Deshalb sei der Hund durch die unerlaubte Mahlzeit sturzbetrunken geworden. "Als Dingo auf meinem Behandlungstisch lag, roch es in der Ordination wie in einer Schnapsbrennerei."


Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,527182,00.html

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Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Ein wirklich witziger Beitrag !
Ich habe 2 Jack-Russel-Terrier und werde zukünftig aufpassen müssen, dass ich nach dem Backen nicht plötzlich sturzbetrunkene Hunde habe, denn die stehlen alles, was sie zwischen die Pfoten bekommen.

Kaspar Hauser hat gesagt…

Unvergessen ist auch der Große Münsterländer meines Lehrprinzen, der kurz vor dem Weihnachtsessen den Rehrücken im Ganzen verschlang.
Damit fand der Heilige Abend beim Tierarzt statt, der den quer sitzenden Rehrücken heraus operierte.

Hunde haben in der Küche eben nichts verloren!