
Unterkonstruktion einer Kanzel
Photo: Dr.
Thies Langmaack.
Hat man sich den langersehnten Wunsch erfüllt und ein Revier gepachtet, stellt sich schnell die Frage, wie errichte ich die notwendigen fehlenden Reviereinrichtungen.
Zahlreich sind die Angebote im Internet, in denen Firmen fertige Kanzeln, Leitern oder auch
Drückjagdstände anbieten.
Doch in Zeiten knapper Kassen und auch weil man einfach Spaß daran hat, Reviereinrichtungen selber zu bauen, neigen viele Jagdpächter zum Selbstbau der
Ansitze.
Bevor hier aber auf einzelne preiswerte Selbstbauvarianten eingegangen wird, gilt es, auf die Vorschriften für Sicherheit und Gesundheit der Landwirtschaftlichen
Berufsgenossenschaften hinzuweisen. Unter § 7 (1) der
Unfallverhütungsvorschrift der landwirtschaftlichen
Berufsgenossenschaften wird auf die Broschüre "sichere Hochsitzkonstruktion" hingewiesen.
Diese Broschüre, von Dipl.-Ing. Gerhard Westendorf
verfasst, ist im Internet veröffentlicht und kann
hier angesehen werden.Ich bitte alle Leser, diese Broschüre vor Beginn der Arbeiten durchzulesen oder besser noch auszudrucken, da bei unsachgemäßer Ausführung von selbstgebauten jagdlichen Einrichtungen es Probleme beim Versicherungsschutz geben kann, wenn es zu Unfällen bei Jagdgästen bei der Benutzung der Hochsitze kommt.
Bauanleitungen Ansitzleitern und JagdleiternEine gute Vorlage für
Ansitzleitern findet man auf der Seite von Wolfgang Heller. Eine große Photoserie von verschiedenen
Ansitzleitern findet man auf seiner Homepage www.jagdmagazin.de. Leider fehlen Zeichnungen und Maßangaben.
Zur Rubrik Jagdleitern bitte
hier klicken. Ich persönlich sitze auch bei Regen gerne im Trocknen. Eine sehr genau
bemaßte Ansitzleiter mit Dach eines unbekannten Verfasser kann man
hier ansehen. Eine interessante Variante stellt die
Drückjagdleiter dar. Sie ist leicht zu transportieren, braucht nicht an einen Baum angelehnt zu werden und kann somit schnell umgestellt werden.
Eine Bauanleitung mit
vollständiger Bemaßung, die in der Jagdzeitschrift "Unsere Jagd" veröffentlicht wurde, kann man sich
hier ansehen.
Drückjagdsitz und AnsitzbockWer heute effizient jagen will, muss flexibel sein. Ein heute vom Schwarzwild begehrter Maisschlag ist schnell abgeerntet und dann ist die Kanzel nicht mehr notwendig oder wird woanders gebraucht.
Eine Zwischenlösung zwischen Kanzel und
Ansitzleiter stellt der
Ansitzbock dar, der immer mehr Freunde unter den Hochsitzbauern findet.
Die sicherlich preiswerteste und
praktischste Lösung ist der dreieckige
Ansitzbock , den man sich auf der Internetseite von Dr.
Thies Langmaack mit einer sehr genauen Materialliste und Zeichnung
hier ansehen kann.Meine eigene Konstruktion, ein überdachter
Ansitzbock mit Dach, der als schnell umsetzbare
Ansitzmöglichkeit gedacht ist, kann man sich
hier ansehen. offene und geschlossene Jagd- und SchlafkanzelIch selber bin kein Freund dieser
Wohnheime auf Stelzen, wie man sie häufig antrifft. Aber für den eingefleischten Nachtjäger ist die
wind- und
wettergeschützte Kanzel unentbehrlich.
Sehr präzise sind hier die Bauanleitungen und Materiallisten von Dr.
Thies Langmaack.
Zu den
Bauplänen für eine geschlossene Kanzel, auch Schlafkanzel genannt, bitte
hier klickenZu den
Bauplänen für eine offene Kanzel, auch Jagdkanzeln genannt, bitte
hier klicken.Zu der
Photoserie mit zahlreichen Details einer geschlossenen Kanzel, wie sie im
Lehrrevier des Jagdvereins Lehrprinz e.V. verwendet werden, bitte
hier klicken Selbstverständlich kann jeder, der eigene Bauweisen entwickelt hat, sich beim JagdBlog melden. Ich werde seine Konstruktion hier einstellen.
Allen Hochsitzbauern wünsche ich viel Erfolg bei der Erstellung der Reviereinrichtungen und natürlich
waidmannsheilEuer
stefan
Seminar zum Thema Begehungschein: Seminarausschreibung:
"Jagdbetreibslehre einmal anders"
0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen