4.10.13

Reinhold Pix, grüner Abgeordneter im baden-württembergischen Landtag, lädt Jagdgegner Kurt Eicher wieder aus





Photo: www.reinhold-pix.de


Nach Diskussion auf Facebook: Ein Jagdblogbeitrag aus dem Jahre 2008 veranlaßt den Grünen Landtagsabgeordneten Reinold Pix, den Jagdgegner Kurt Eicher wieder auszuladen.  

Die Bundestagswahl vom 22.9.2013 hat bei den Parteien einiges bewirkt. Insbesondere nach dem Wahldebakel der FDP ist den kleinen Parteien klar geworden, dass man durch einige wenige Fehltritte schnell unter die 5% Marke rutschen kann und man so in der Bedeutungslosigkeit verschinden kann.

Nun mag es bei den Grünen schick sein, sich mit gesellschaftlichen Randgruppen zu schmücken. Doch bei der Fraternisierung mit Pädophilen in den 1970er Jahren sind die Grünen eindeutig zu weit gegangen. Das fehlende Feingefühl bei der Auswahl von Randgruppen, denen man sich verpflichtet fühlt, bekam man nun fast 40 Jahre danach aufs Butterbrot geschmiert und verliert krachend eine Bundestagwahl.

Auch bei der Einladung zu einem "Tierschutztreffen" ins Haus der Abgeordneten hatten die baden-württembergischen Grünen wohl nach alter Grünenmanier auf gesellschaftliche Randgruppen mit fraglicher Vita gesetzt und man hatte deshalb zum Termin fanatische Jagdgegner eingeladen. Sachverstand war wohl weniger gefragt, obwohl wildbiologische Probleme diskutiert werden wollten.

Der Bericht im Onlineportal der Pirsch "Grüne liebeln mit Polemikern" führte dann auf der Facebookseite der Pirsch zu einer heftigen Diskussion um den Referenten Kurt Eicher und dessen Nähe zur Sekte "Universelles Leben". Das Jagdblog hatte bereits im November  2008 eine intensive Emailkorrespondenz mit dem Kultusministerium von Baden-Württemberg veröffentlicht, in der es um den Jagdgegner und Schulleiter Kurt Eicher und dessen Nähe zur als verfassungsfeindlich eingestuften Sekte "Universelles Leben" ging."

Diese Diskussion auf Facebook und der Link auf das Jagdblog zum Fall "Kurt Eicher" ist wohl auch der Grund, weshalb der Landtagsabgeordnete der Grünen, Reinhold Pix, den fanatischen Jagdgegner Kurt Eicher nun schnell wieder ausgeladen hat.

Auf Facebook schreibt er wörtlich:

"Reinhold Pix, MdL:"Danke für die Hinweise. Zu unserem großen Bedauern waren uns die Kontakte Herr Eichers zu Universelles Leben im Vorfeld der Einladung nicht bekannt. Da die Vorwürfe nach Gelegenheit zu einer Stellungnahme nicht vollständig ausgeräumt wurden, haben wir die Einladung an Herrn Eicher widerrufen."

Scheinbar ist vielen Politikern, insbesondere den Grünen nach ihrer Pädophilendebatte und der verlorenen Bundestagswahl klar geworden, dass die Öffentlichkeit, dem Internet sei Dank, ein sehr langes Gedächtnis hat.

Wollen sich Politker wie die Grünen als kompetente Ansprechpartner in Sachen Natur und Jagd positionieren, so ist der Kontakt zu Personen mit Sachverstand gefragt. Das Kokettieren mit gesellschaftlichen Randgruppen zum Zwecke der Effekthascherei sollte spätestens nach der Pädopheliedebatte der Vergangenheit angehören.

Herr Reinhold Pix hat die Notbremse gezogen und den Jagdgegner Kurt Eicher ausgeladen. Eine saubere Internetrecherche vor der Einladung hätte ihm diese Peinlichkeit erspart.

waidmannsheil

Euer

stefan

Weitere Beiträge zum Thema Jagdgegner Kurt Eicher:

Der Schulleiter Kurt Eicher, die Initiative zur Abschaffung der Jagd und die Sekte "Universelles Leben"

Offener Brief von Volker Wollny an den Jagdgegner Kurt Eicher 


Die Sekte "Universelles Leben": Ein Jagdgegner der besonderen Art

Was sind eigentlch Jagdgegner?


Keine Kommentare: